Samstag, den 15. Dez 2018

Architektur:

Bürogebäude SIGN! im Medienhafen Düsseldorf

 

Der Medienhafen nimmt in Düsseldorf eine wichtige Position in der Stadtentwicklung ein. Mit 76 Metern ist SIGN! das derzeit höchste Bürogebäude und wird nur vom Rheinturm überragt. Die Architekten Murphy/Jahn, Chicago/Berlin, realisierten das Gebäude von 2007 bis 2010.

Rund 80 Millionen Euro investierte der Bauherr Frankonia in die Umsetzung. SIGN! umfasst 20 Stockwerke mit rund 14.700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, fünf Stockwerke geht es in die Tiefe. Der Grundriss von SIGN! in Form eines beidseitig abgerundeten Rechtecks ermöglicht nicht nur einen hohen Tageslichteinfall, sondern nimmt auch dem gesamten Bau seine Massivität. Das äußere Erscheinungsbild prägt die 453 Tonnen schwere, schuppenförmige Glasfassade. Sie ist Teil eines aufwändigen Energiekonzepts. Der Spagat zwischen technischer Ausstattung und architektonischer Ästhetik gelang bei den Aufzügen und Treppen: Diese lehnen sich außen am ovalen Baukörper an – die funktionalen Grundrisse der Büro-Etagen, von denen jede 660 säulenfreie Quadratmeter misst, bleiben somit ungestört. Das Besondere an SIGN! ist jedoch die Sky-Lobby im 20. Stock, die einen 360°-Blick auf das Hafenareal ermöglicht und das moderne Leitbild von Kommunikation verkörpert. Events und Tagungen werden hier vom internationalen Caterer Kofler Kompanie organisiert.

Wirtschaftlicher Nutzen spielt im Bürohaus SIGN! eine maßgebliche Rolle. Für die Tiefgarage galt es eine Lösung zu entwickeln, die auch bei nasskalter Witterung einen sicheren Betrieb gewährleistet. Die Wahl fiel auf eine elektrische Freiflächenheizung von AEG Haustechnik. Dieses sogenannte No-Frost-System ist auf eine Heizleistung von 300 W/m² ausgelegt, es arbeitet absolut wartungsfrei.

 

Innerhalb des straff kalkulierten Bauablaufs erfolgte der fachgerechte Einbau zügig und unkompliziert. Das vorkonfektionierte Heizmattensystem ist äußerst flexibel, Neigungen und Radien lassen sich einfach anpassen. Mit geringem Aufwand wurde die Freiflächenheizung auf der Betonrampe fixiert und später mit heißem Gussasphalt überdeckt. In dieser Phase wurden die Widerstandwerte regelmäßig gemessen, damit die einwandfreie Funktion der Heizmatten auf Dauer gewährleistet werden konnte.

Über einen Feuchte- und Temperaturfühler, der im unüberdachten Außenbereich ebenerdig im Asphalt eingelassen ist, wird die Freiflächenheizung bei +3 Grad Celsius selbsttätig aktiviert. Geht die Temperatur unter -15 Grad Celsius, so schaltet er die Heizleistung ab, da in diesem Temperaturbereich kein Niederschlag entstehen kann. Der vollautomatische Eismelder von AEG Haustechnik befindet sich im gesicherten Bereich der Tiefgarage und erfasst Feuchte und Temperatur präzise. Durch die Übermittlung beider physikalischer Eigenschaften errechnet der Eismelder den optimalen Einschaltzeitpunkt und verhindert die Eisbildung frühzeitig vor dem Gefrierpunkt. Das LC-Display liefert umfangreiche Systeminformationen.

AEG Haustechnik, www.aeg-haustechnik.de

Fotos : Frankonia / AEG Haustechnik

Fachwissen

Bauinformationen

Bautechnik

Gebäudetechnik

Termine