Freitag, den 24. Nov 2017

Hörmann produziert mit Windkraft

Ab 2013 wird Hörmann einen Großteil seines Stroms für die Produktion aus regenerativen Energiequellen beziehen. Mehr als 40 Prozent der von Werken und Niederlassungen bundesweit benötigten elektrischen Energie stammen dann aus Wind- und Wasserkraft. Zukünftig möchte Hörmann diesen Anteil noch erhöhen.

Das Familienunternehmen hat einen Vertrag mit dem Ökostrom-Anbieter naturstrom unterzeichnet und wird ab 2013 dessen größter Industriekunde sein. Naturstrom ist ein unabhängiger Ökostrom-Anbieter der ersten Stunde und beliefert mehr als 210.000 Privat- und Industriekunden mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Der Energieversorger bezieht seinen Strom aus eigenen Produktionsanlagen oder direkt von mehr als 200 deutschen Wind- und Wasserkraftanlagen. Zahlreiche Anbieter von herkömmlichen Ökostrom-Tarifen kaufen dagegen lediglich Herkunftszertifikate, welche die Produktion von Ökostrom irgendwo in Europa bescheinigen. Mit diesen Zertifikaten wird letztendlich Kohle- und Atomstrom in Ökostrom »umetikettiert“«.

Naturstrom bezieht seinen Strom ausschließlich von Ökostromerzeugern. Zudem hat sich das Unternehmen verpflichtet, einen festgelegten Betrag je vom Kunden verbrauchter Kilowattstunde in den Bau neuer Ökostrom-Kraftwerke zu investieren.

Für Hörmann ist der Wechsel auf echten Ökostrom mit Mehrkosten verbunden. Laut Martin J. Hörmann hat man sich trotzdem zum Anbieterwechsel entschieden, weil das Unternehmen seiner Verantwortung für den Umweltschutz gerecht werden möchte. Immerhin benötigten sämtliche Standorte jährlich etwa so viel Strom wie 15.000 Haushalte. Dementsprechend hoch sei der von Hörmann erzielte Einsparungseffekt atomarer und fossiler Brennstoffe. So spart die Hörmann Gruppe nach eigenen Angaben jährlich mehr als 700 Lkw-Ladungen Kohlendioxid ein.

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