Montag, den 25. Sep 2017

Instandsetzung von Beton und Mauerwerk

 

Um größere Betonausbrüche zu reparieren, sind in der Regel mindestens drei verschiedene Materialien erforderlich, die aufeinander abgestimmt und sorgfältig verarbeitet werden müssen. Das ist sowohl arbeitsintensiv als auch zeitaufwändig. Zusätzlich müssen je nach Einsatzbereich – ob Wände, Böden, Decken sowie den Innen- und Außenbereich – oft unterschiedliche Produkte verwendet werden. Die Firma Heinrich Hahne GmbH & Co. KG hat einen neuen einkomponentigen, mineralischen Spachtel entwickelt, der als Haftbrücke, Mörtel und Korrosionsschutz fungiert. Das Material ist durch den Einsatz von »Poraver« Blähglasgranulat besonders leicht und zeichnet sich gleichzeitig durch eine hohe Druckfestigkeit aus. Die neue Spachtelmasse kann sowohl für kleinere Risse als auch zum Verfüllen von Ausbrüchen bis zu einer Auftragsstärke von 50 Millimeter verwendet werden.

Grundierung, Grobmörtel, Feinmörtel und Korrosionsschutz –Fehlstellen in Beton, Putz, Mauerwerk und Estrichen auszubessern ist meist mit einem großen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden und erfordert in der Regel mehrere Produkte. Zudem müssen diese den Anforderungen des jeweiligen Untergrundes angepasst werden: Für Ausbesserungen in der Decke ist eine besonders leichte Spachtelmasse notwendig; um Löcher im Bodenbereich zu füllen, muss das Material hingegen für eine hohe mechanische Beanspruchung ausgelegt sein. Das neue Produkt »Vesterol MS 55 HSP« der Firma Hahne basiert auf Zement, Füllstoffen, High-Speed-Puzzolanen, ausgewählten Additiven und dem mineralischen Leichtzuschlag Poraver.

»Poraver«-Blähglasgranulat macht den Spachtel sehr ergiebig und leicht verarbeitbar. Bei einer Auftragsstärke von 1 Millimeter werden gerade einmal 1,25 kg/m² benötigt.

 

Durch die hohe Haftzug- und Druckfestigkeit kann »Vesterol« für alle Ausbesserungsarbeiten auf Beton, Putz, Mauerwerk und Estrich bei Ausbrüchen von bis zu 50 Millimeter Auftragsstärke verwendet werden. Durch die feine Körnung ist gleichzeitig das Egalisieren von Untergründen bis auf nahezu Null möglich. So erfüllt der Spachtel auch die hohen Ansprüche im Bereich von Sichtbetonwänden, bei denen eine glatte Oberfläche gewünscht ist. Ferner ist gegenüber anderen Produkten bereits nach 24 Stunden eine Endfestigkeit von 40 Prozent erreicht, was in etwa 10 N/mm² entspricht. Zudem wird binnen sieben Tagen eine Druckfestigkeit von 25 N/mm² sowie eine Haftzugfestigkeit von 2,8 N/mm² erzielt.

Der eingesetzte Leichtzuschlag »Poraver« entsteht durch die industrielle Aufbereitung von Recycling-Glas. Das dabei produzierte Granulat wird bei Temperaturen von etwa 800 °C gebläht, so werden je nach gefordertem Einsatzbereich Körnungen von 0,04 bis zu 16 Millimeter hergestellt.

Hahne verwendet »Poraver« bereits seit einigen Jahren, beispielsweise als Zusatzstoff für den Klimaleichtputz Intrasit. Durch den Zusatz von Poraver werden die mechanischen Eigenschaften des mineralischen Baustoffs deutlich verbessert, so dass Intrasit für nahezu alle Anwendungen im Innen- und Außenbereich einsetzbar ist, beispielsweise für die Sanierung von salz- und feuchtebelasteten Wandflächen.

Heinrich Hahne GmbH & Co. KG, www.hahne-bautenschutz.de

 

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