Dienstag, den 26. Sep 2017

Neuer Mauerstein mit Innendämmung nach EnEv 2012

Die energetischen Anforderungen an die Gebäudehülle steigen mit jeder Energieeinsparverordnung. Gleichzeitig soll Bauen bezahlbar bleiben. Mit konventionellen Mauerwerkskonstruktionen ist dies nur noch bedingt und mit entsprechend starker Außendämmung möglich. Die Folge sind eine verlängerte Bauzeit sowie ein spürbarer Raumverlust durch die höhere Wanddicke. Der neue Mauerstein »Kalopor ultra« wurde erstmalig auf der Deubau dem Fachpublikum vorgestellt.

Als Weiterentwicklung des »Kalopor« verfügt der »Kalopor ultra« ebenfalls über eine Kerndämmung aus mineralischem Dämmstoff. Sie füllen sowohl die Kammern des einzelnen Mauersteins als auch die beim Versetzen in der Stoßfuge entstehenden Hohlräume aus. So ergibt sich ein durchgängig wärmegedämmtes Mauerwerk, mit dem auch monolithische Wandkonstruktionen laut Unternehmensangaben bereits die Kriterien der EnEV 2012 erfüllen.
Da eine zusätzliche Dämmung nicht benötigt wird, handelt es sich um einen rein mineralischen Mauerwerksaufbau. Die gesamte Wandkonstruktion ist diffusionsoffen und bietet guten Feuchteausgleich von innen nach außen.

Die neueste Entwicklung derKlimaleichtblock GmbH wird in den Festigkeitsklassen 2 und 4 angeboten. Zunächst sind Steine für die Wandstärken 30 Zentimeter und 36,5 Zentimeter erhältlich. Ab Mitte 2012 wird die Wandstärke 42,5 Zentimeter hinzukommen. Auf der Grundlage der bereits beantragten Bauaufsichtlichen Zulassung mit den neuen Spitzenwerten der Wärmeleitfähigkeit von deutlich ≤ 0,06 W/(m K) werden die nachfolgenden U-Werte für die KLB-Funktionswände erreicht: Für die 30 cm dicke Wand bedeu-tet dies ein U-Wert von ≤ 0,18 W/(m² K), für die 36,5 cm dicke Wand ein U-Wert von ≤ 0,15 W/(m² K) (Passiv-hausstandard) und für die 42,5 cm dicke Wand ein U-Wert ≤ 0,13 W/(m² K).

Klimaleichtblock GmbH, www.klb-klimaleichtblock.de

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