Dienstag, den 26. Sep 2017

Schallschutz im Museum

Glatte Materialien an Wand und Decke reflektieren den Schall. Dies führt häufig dazu, dass Personen, die sich in den betreffenden Räumen unterhalten, ihr eigenes Wort nicht mehr verstehen. Genau dies war auch im museumspädagogischen Raum, im Filmsaal und vor allem im Kassenbereich des Saalburgmuseums in Bad Homburg v. d. H. der Fall. Hier kam jedoch noch hinzu, dass sich dort zum Teil gleich mehrere Schulklassen aufhielten, was die Situation drastisch verschärfte. Die Schallschutzelemente der Firma Sonatech GmbH + Co. KG sorgten für Abhilfe.

Das Saalburgmuseum erweckt eine längst vergangene Zeit neu zum Leben. Im wiederaufgebauten Kastell können die Besucher römische Geschichte aus vielfältigen Blickwinkeln betrachten und erhalten bemerkenswerte Eindrücke davon, wie die Bevölkerung vor nahezu 2000 Jahren lebte. Das Museum gehört zum UNESCO-Welterbe Limes und befindet sich in einem malerischen Park. Täglich besuchen mehrere Schulklassen die Anlagen. Alle müssen den Kassenbereich durchqueren – was naturgemäß nicht ohne Lärmentwicklung abläuft. Dieser extreme Geräuschpegel wurde zusätzlich durch die räumlichen Gegebenheiten verstärkt: Glatte Materialien wie verputzte Wände, Fliesenböden und Betonflächen reflektierten den Schall. So kam es zu einer akustischen Belastung, die für die Mitarbeiter auf Dauer nicht zumutbar war. Ähnliche Probleme traten im Pädagogik- und im Filmraum des Museums auf. Hier dokumentieren die Museumsverantwortlichen anhand von Videos, wie die Römer früher lebten. Doch der Ton des Films in Kombination mit den Grundgeräuschen einer größeren Menschenmenge führte dazu, dass die Informationen nicht zu verstehen waren. Die Lösung für alle drei Räume bestand in den Akustikelementen der Sonatech GmbH + Co. KG.

Das Unternehmen hat sich auf den Bereich Schallschutz spezialisiert und bietet Komplettlösungen an, die immer auf die räumlichen Gegebenheiten maßgeschneidert sind. Hierzu führen die Sonatech-Mitarbeiter akustische Messungen vor Ort durch und beraten über die besten Schallschutzmöglichkeiten. Beim Saalburgmuseum lagen diese in der »Quiet-Line«-Serie. Das System besteht aus einer hochwertigen Absorberkombination, die durch einen umlaufenden Rahmen geschützt wird. Dieser ist in Weiß oder Alufarben erhältlich. Das System eignet sich vor allem für Einsatzgebiete, bei denen eine gute Schallabsorption in Kombination mit einer ansprechenden Optik gewünscht wird. Dabei behält das System sehr lange sein ursprüngliches Erscheinungsbild, da die Elemente eine hohe Alterungsbeständigkeit aufweisen. Doch beim Saalburgmuseum hatten die Verantwortlichen einen weiteren Aspekt zu beachten: Weil es sich um ein öffentlich zugängliches Gebäude handelt, musste auch der Brandschutz berücksichtigt werden. Auch hier werden die »Quiet-Line«-Elemente den Anforderungen gerecht. Sie sind schwer entflammbar und entsprechen Brandschutzklasse B1.

Insgesamt wurden in den Räumen des Museums 38 Quadratmeter des Akustikmaterials eingebaut. Dabei hing es von den räumlichen Gegebenheiten und dem optimalen Schallschutz ab, ob die Elemente mit einer gewissen Distanz von der Decke abgehängt oder direkt an Wand oder Decke angebracht wurden. Für die Montage an der Wand bietet Sonatech einen besonderen Service an. Auf Wunsch bedruckt das Unternehmen die »Quiet-Line«-Platten mit einem beliebigen Motiv, sodass diese wie ein Bild aussehen. Werden sie dann an die Wand gehängt, fallen sie überhaupt nicht mehr als Schallschutzelemente auf, die meisten Betrachter sehen darin eher ein dekoratives Bild.

Für den Museumsbetrieb war ein weiterer Service der Firma Sonatech jedoch noch viel wichtiger: Im Rahmen ihres Rundumservices übernimmt Sonatech auch die Montage der Akustikelemente. Dabei legt das Unternehmen großen Wert darauf, dass seine Kunden die entsprechenden Räume so schnell wie möglich wieder nutzen können bzw. der normale Alltagsbetrieb nicht gestört wird. Das bedeutet, die Mitarbeiter montieren die Elemente auf Wunsch auch nachts oder am Wochenende. Damit der Museumsbetrieb reibungslos ablaufen konnte, war es wichtig, dass die Elemente in einem genau vorgegebenen Zeitfenster montiert wurden. Innerhalb weniger Stunden brachten die Handwerker der Firma Sonatech alle schallschluckenden Platten an. Jetzt können die Mitarbeiter des Museums in einer ruhigeren Atmosphäre entspannt arbeiten. Der positive Effekt war so überzeugend, dass im Saalburgmuseum schon ein weiteres Projekt geplant ist. Demnächst beabsichtigt die Museumsleitung, den Shop des Hauses ebenfalls mit Sonatech-Schallschutzelementen auszustatten. Ein größeres Lob kann ein Unternehmen nicht erhalten.

Sonatech GmbH + Co. KG, www.sonatech.de

 

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