Dienstag, den 26. Sep 2017

Dachausbau und energetisches Aufrüsten

Um Energiekosten zu senken, werden besonders in der Sanierung umfassende Dämmmaßnahmen durchgeführt. Doch erhöht die Dämmung oftmals das Gewicht, welches eine teils erhebliche statische Mehrbelastung auf die Dachkonstruktion mit sich bringt. Ebenso bedeutet der ökonomisch und ökologisch wertvolle Einsatz von Solar- und Photovoltaikanlagen im Zuge der energetischen Aufwertung von Gebäuden zusätzliches Gewicht. Dies kann die Dachkonstruktion an die Belastungsgrenzen bringen. Nicht nur in diesem Fall bieten sich hier die Dachplatten von »Decra Icopal« für die Eindeckung als besonders stabiles und sicheres Material mit einem geringen Eigengewicht an. Sie lassen zudem eine optimierte Befestigung von Solaranlagen und Photovoltaikanlagen zu, die die Dachhaut nicht beschädigt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion, des Aspektes der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit sowie der gesetzlichen Vorgaben ist die energetische Aufwertung und Verbesserung von Gebäuden von Bedeutung.Planer sind dabei verpflichtet, die Vorgaben der EnEV, allgemeine Verordnungen und entsprechende Fachregeln zu beachten.

Im Dachbereich bedeutet das energietechnische Aufrüsten meist jedoch auch eine zusätzliche Belastung durch Innenausbau, Dämmmaterialien sowie zusätzliche technische Anlagen wie zum Bespiel Solar- und Photovoltaikanlagen. So beträgt das durchschnittliche Gewicht einer Photovoltaikanlage rund 25 Kilogramm pro Quadratmeter. Insbesondere bei größeren Dachneigungen und windexponierten Standorten kann dies in Bezug auf die Statik des Dachstuhls oftmals problematisch werden. Eine besonders gewichtssparende und dabei extrem stabile Deckung gewährleistet die Dachplatte »Decra«. Nicht nur das geringe Gewicht, sondern auch eine sichere Montage und das problemlose Befestigen von Solar- und Photovoltaikanlagen machen das Dachsystem zu einer Alternative zur klassischen Eindeckungen.

Mit einem sehr geringen Gewicht bietet »Decra« laut Unternehmensangaben ein enormes Einsparpotential in Bezug auf die statische Belastung des Dachstuhls. Denn auf eine aufwändige Verstärkung der vorhandenen Konstruktion kann verzichtet werden: Im Vergleich zu herkömmlichen Dachziegeln oder Betondachsteinen bringt die Dachplatte »Decra« nur einen Bruchteil des Gewichtes auf das Dach. Aufgrund ihrer geringen Eigenlast können die Metallplatten ferner in vielen Sanierungsfällen direkt auf der alten Dacheindeckung, wie zum Beispiel auf Bitumenschindeln, verlegt werden – im Steildachbereich ist dies mit entsprechenden Zusatzmaßnahmen sogar bis zu einer Dachneigung von 8 Grad möglich.

Dachplatten von »Decra Icopal« verfügen zudem über ein spezielles Befestigungssystem, das eine vorgeschriebene zusätzliche Klammerung für die Windsogsicherung gemäß den Fachregeln des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks nach DIN 1055-4 überflüssig macht. Ein weiterer, zentraler Bestandteil des Befestigungssystems ist ein systemabgestimmter Solarhalter. Das Besondere dabei: Die Halterung beschädigt die Dachhaut nicht und schafft so keine Undichtigkeitspotenziale, wie dies bei gängigen Halterungen oftmals der Fall ist. Mit einer Plattengröße von circa 0,5 Quadratmetern ist die Dacheindeckung mit »Decra«-Elementen aus verzinktem und hochwertig beschichteten Stahl außerdem besonders schnell eingedeckt und kann im Vergleich zu herkömmlichen Dacheindeckungen zügiger funktionsfähig hergestellt werden.

Decra-Dachsysteme, www.decra-dach.de

 

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